Die ev.-luth. Nathan-Söderblom-Kirche

Am Täby-Platz, neben dem Einkaufszentrum Sachsenwald an der Berliner Straße, steht die etwas trutzig wirkende Nathan-Söderblom-Kirche. Wann, warum und von wem wurde sie gebaut?

In dem Bauplan des Wohngebietes Klosterbergen war wegen der gestiegenen Einwohnerzahl eine große Kirche mit Gemeindezentrum vorgesehen. Der Architekt Prof. Friedhelm Grundmann entwarf den Bau. 1966 legte man den Grundstein.

Die Kirche wurde am 17. Dezember 1967 geweiht und erhielt den Namen „Nathan-Söderblom-Kirche“. Mit dieser Namensgebung sollte auf den Gedanken der Ökumene verwiesen werden; denn Nathan Söderblom (1866 –1931), der schwedische Bischof und Nobelpreisträger (1930), widmete sich sein Leben lang der Annäherung der Kirchen.

Die Kirche ist ein großer, aber schlichter Backsteinbau. Außer einigen schmalen Fensterbändern hat sie nur ein größeres Fenster an der Nordwand, das den Blick zum begrünten Innenhof des Gemeindehauses freigibt.

Die Orgel wurde 1972 von der Orgelbauwerkstatt Jürgen Ahrend errichtet. Der rote Prospekt ist ein Entwurf von Prof. Grundmann.

Im Glockenturm hängen 4 Glocken. Die große „Ökumeneglocke“ ist mit dem Leitspruch: „Für die Einheit der Kirche“ verziert. Außen, über dem Portal, sehen wir noch eine weitere kleine Glocke, die Vaterunserglocke, eine Stiftung von der Wohnungsgesellschaft H.-E. Siemers. 

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