Gut und Siedlung Wildenhof

Hof der Wilden, wilder Hof… oder wie ist der Name zu verstehen? Was es mit dem Wildenhof auf sich hat, lesen Sie hier:

Nach der Aufteilung des Vorwerks Hinschendorf 1772 erwarb der Reinbeker Gastwirt Christian Jahncke eine große Parzelle und veräußerte später die von der heutigen Berliner Straße, Hamburger Straße, Glinder Weg und Eichenbusch begrenzten Ländereien an Erich Klockmann. Der richtete hier einen landwirtschaftlichen Betrieb ein mit einem Herrenhaus, Wirtschaftsgebäude und Viehstall. Das Anwesen lag an der Ecke Hamburger Straße/Berliner Straße im Tannenweg. Der Name Wildenhof geht auf den späteren Eigentümer Otto Wild zurück. Der Betrieb wurde 1935 aufgegeben und die Ländereien verkauft.

Nach der Bebauung des Geländes 1935.

Daraufhin entstand auf einem Teil der Felder die Siedlung Wildenhof mit den Straßen Großer Scharnhorst, Brunsbusch und Eichenbusch und, etwas außerhalb der Siedlung, der Kurze Rehm.

Gleichzeitig entwickelte sich der Forstplatz mit einem Geschäftshaus und einer kleinen Parkanlage. Nach 1949 wurde dann die Bogenstraße in die Bebauung einbezogen. 

Die Straßennamen der Siedlung Wildenhof entsprechen teilweise alten Flurnamen der Umgebung. „Scharnhorst“ war die Ackerfläche, auf der die Siedlung gebaut wurde. „Brunsbusch“ ist ein nahe gelegenes Waldstück im Forst Großkoppel, „Rehm oder Rehmenkoppel“ ist ein benachbartes Ackerstück.

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